Wieder einmal ließen die SV Espenau Rangers in der eFloorball.de-Verbandsliga Hessen Herren KF nichts anbrennen und fuhren zwei deutliche Siege ein.
Der erste Gegner waren die Luchse des SV Taunusstein-Neuhof, die ihr allererstes Spiel im Erwachsenenbereich absolvierten. Das Team bestand zu einem großen Teil aus jungen Spielern aus der eigenen Jugend. Die Unerfahrenheit machten die Luchse mit ihrer Lauf- und Kampfbereitschaft wett und machten so den Rangers das Leben schwer. Dennoch führten die Rangers zur Halbzeit recht komfortabel mit 7:3.
Fast direkt nach Wiederanpfiff erzielten die Luchse das 7:4 nach einem unglücklich abgefälschten Schuss. Fortan jedoch gelang ihnen nur noch ein weiteres Tor, wobei die Rangers ganze elf Mal den gegnerischen Goalie bezwingen konnten. Den Schlusspunkt setzte dabei Aaron Sandrock, der nach einem langen hohen Pass von Gerrit Gries 7 Sekunden vor Schluss per Volley vollendete.
Im zweiten Spiel war der Gegner der Gastgeber, der MTV 1846 Gießen II. In einem deutlich kontrollierterem Spiel schafften es die Rangers bis zur 38. Spielminute – also gut 2 Minuten vor Schluss – kein Gegentor zu kassieren. Erst dann traf Gießen zum Ehrentreffer 1:14, wonach Gerrit Gries auf Vorlage von Oleksandr Tsapenko den Endstand 1:15 herstellte. Vorher dominierten die Espenauer nach Belieben und erzielten aus einer Vielzahl von Chancen verdiente 15 Tore.
Zum besten Spieler der Rangers an diesem Spieltag wurde Aaron Sandrock gewählt und mit dem All4Labels Golden Ball-Preis ausgezeichnet.
Es spielten für die Rangers: Aaron Sandrock (9 Tore/2 Vorlagen), Simon Lüther (1/3), [C]Gerrit Gries (10/2), Fabian Rohde (4/1), Oleksandr Tsapenko (3/5), Nik Putschögl (6/6), [G] Daniel Hirtreiter (0/0).















In einem Powerplay Mitte des zweiten Drittels gelang dann Noah Makki auf Vorlage von Nik Putschögl der Ausgleichstreffer. Dann jedoch drehte der Bundesliga-Nachwuchs auf. Innerhalb von 4 Minuten erspielten sie sich eine Führung von 5:1. Ein Powerplay nutzten sie außerdem zu Beginn des letzten Drittels zum 6:1, bevor Aaron Sandrock wieder verkürzte. Nach einem weiteren Tor für Bonn setzten Nik Putschögl und Dimitri Sendetski den Schlusspunkt einer Partie, die nach dem zweiten Drittel fast schon entschieden war, bei der die Rangers aber nie aufgaben und eine insgesamt zufriedenstellende Leistung zeigten.
In den darauffolgenden beiden Dritteln zeigten sich die Rangers souverän und ließen nichts mehr anbrennen, 4 weitere Spieler konnten sich auf Espenauer Seite in die Torschützenliste eintragen: Noah Makki, Julian Schmallenbach, zwei Mal Felix Beyer und Justin Stern mit seinem ersten Tor auf dem Großfeld für die Rangers. Köln konnte nur vereinzelt gefährlich werden und kam nie richtig an den SVE heran, sodass am Ende ein 7:3 auf der Anzeigetafel stand.
