Den Heimspieltag am vergangenen Sonntag, den 5.11., konnten die SV Espenau Rangers einmal mehr mit zwei Siegen abschließen. Nach einem knappen 3:2-Sieg in einem intensiven Spiel gegen die U21 der Dragons Bonn konnte man die SG Bielefeld/Osnabrück deutlich und verdient mit 9:0 bezwingen.
Bei Bonn fehlten vier eigentliche Stammkräfte, da sie am selben Tag im Bundesligakader der Dragons standen. Nichtsdestotrotz stand den Rangers eine schlagkräftige Mannschaft gegenüber, die aus einigen (ehemaligen) Auswahlspielern bestand. Die Rangers – ohne zwei ihrer besten Scorer, Marc Berger und Noah Makki – zeigten sich von Anfang an präsent in den Zweikämpfen und spielfreudig in der Offensive. So gelang in der 7. Spielminute das 1:0 für die Rangers. Nico Großmann legte mit der Rückhand nach außen ab, von wo Aaron Sandrock per Direktabnahme oben in die kurze Ecke traf. Bei dem Spielstand blieb es bis zur ersten Drittelpause.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel insgesamt etwas unsauberer, einigen Unsicherheiten auf beiden Seiten schlichen sich ein, ebenso wie einige kleinere Fouls. Dennoch gelang es dem Espenauer Justin Gonsior mit einem Volley-Tor nach Pass von Julian Schmallenbach die Führung auszubauen. Kurz darauf musste man den Anschlusstreffer der Dragons hinnehmen, von dem man sich allerdings nicht beirren ließ und weiter in der offenen Partie mindestens gleichwertig mitspielte, sodass es nach 30 Minuten immer noch 2:1 für die Gastgeber stand.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels kam es dann zu einer kniffligen Situation. Bonn bekam eine Zeitstrafe gegen sich, sodass die Espenauer zwei Minuten in Überzahl spielen durften. Doch anstatt diese Überzahl auszunutzen, gelang es Bonn in der Zeit den Ausgleich zu erzielen. Als gegen Ende des Spiels beide Teams eine Zeitstrafe kassierten und das Spiel im 4 gegen 4 weiterging, konnte Aaron Sandrock eine Kontersituation ausnutzen und nach Vorlage von Gerrit Gries das 3:2 erzielen, vielumjubelt von der gut besuchten Sporthalle. Dank einer kämpferisch tollen Leistung und dem starken Goalie Daniel Hirtreiter blieb es am Ende bei diesem Spielstand von 3:2, dasselbe Ergebnis, mit dem man den Gegner schon im Hinspiel geschlagen hatte.
Nach einer recht kurzen Pause stand nun das Duell mit der SG Bielefeld/Osnabrück an. Die SG gewann das erste Spiel des Tages noch mit 5:2 gegen die junge Mannschaft von Floorball Griedel, doch gegen die Rangers sah man schon früh, dass der Tabellenführer den Gästen deutlich überlegen war. Man war spielerisch überlegen und nutzte die Lücken des Gegners in der Defensive mit cleveren Pässen und Läufen gut aus. So schaffte es der SVE, seine beiden Powerplays mit einem Tor zu belohnen, die Defensive stabil ohne Gegentor zu halten und in jedem Drittel drei Tore zu erzielen, sodass am Ende ein 9:0 auf der Anzeigetafel stand. Damit gelang Goalie Daniel Hirtreiter sein zweites Spiel ohne Gegentor und die Rangers stellen die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren pro Spiel.
Die Rangers reisen nun am 10.12. als Tabellenführer nach Bielefeld, um dort auf den Gastgeber und die zweite Mannschaft der Dragons Bonn zu treffen.















In einem Powerplay Mitte des zweiten Drittels gelang dann Noah Makki auf Vorlage von Nik Putschögl der Ausgleichstreffer. Dann jedoch drehte der Bundesliga-Nachwuchs auf. Innerhalb von 4 Minuten erspielten sie sich eine Führung von 5:1. Ein Powerplay nutzten sie außerdem zu Beginn des letzten Drittels zum 6:1, bevor Aaron Sandrock wieder verkürzte. Nach einem weiteren Tor für Bonn setzten Nik Putschögl und Dimitri Sendetski den Schlusspunkt einer Partie, die nach dem zweiten Drittel fast schon entschieden war, bei der die Rangers aber nie aufgaben und eine insgesamt zufriedenstellende Leistung zeigten.
In den darauffolgenden beiden Dritteln zeigten sich die Rangers souverän und ließen nichts mehr anbrennen, 4 weitere Spieler konnten sich auf Espenauer Seite in die Torschützenliste eintragen: Noah Makki, Julian Schmallenbach, zwei Mal Felix Beyer und Justin Stern mit seinem ersten Tor auf dem Großfeld für die Rangers. Köln konnte nur vereinzelt gefährlich werden und kam nie richtig an den SVE heran, sodass am Ende ein 7:3 auf der Anzeigetafel stand.








