Nach der unnötigen Niederlage gegen Erlensee am letzten Spieltag (6:5 nach Verlängerung) konnten die Rangers nun mit einem knappen Sieg bei Floorball Griedel die theoretische Chance auf die Meisterschaft bewahren. Dazu muss allerdings Schützenhilfe geleistet werden.
Im Spiel gegen Erlensee vor etwa zwei Wochen schaffte man es nicht, eine zwischenzeitliche 4:1-Führung mit einem Sieg zu belohnen. Stattdessen ging das Spiel nach Ablauf der reguläre 60 Minuten beim Stand von 5:5 in die Verlängerung, wodurch beide Teams einen Punkt sicher hatten. Den Zusatzpunkt holte sich dann Erlensee, das einen Konter in Überzahl sauber ausspielte, nachdem die Rangers fast in Unterzahl den Siegtreffer erzielt hatten.
Am vergangenen Sonntag hieß der Gegner nun Floorball Griedel. Die „Grailer Ducks“ standen vor dem Spieltag mit 13 Punkten aus neun Spielen auf Platz 4, sechs Punkte hinter den Rangers auf Platz 2. Dass die Rangers Favorit waren, zeigten sie auch von Beginn an. Bereits in der 4. Minute traf Paul Fuhrmann mit einem Distanzschuss nach einem schnell ausgeführten Freischlag. In der 11. Minute erhöhte Noah Makki mit einem platzierten Schuss und nur weitere 4 Minuten später erzwang Nik Putschögl nach einer starken Aktion ein Eigentor. Trotz einiger Chancen für die Heimmannschaft hielt Goalie Daniel Hirtreiter im ersten Drittel die „0“.
In einer kurzen Schwächephase Mitte des zweiten Drittels kamen die Butzbacher durch 2 Tore auf 2:3 heran. Doch der heutige Kapitän Noah Makki bewies Verantwortung und stellte mit einem schnellen Doppelpack – ein schönes Solo und ein Distanzschuss – den alten Vorsprung wieder her. Mit dieser ungefährdet wirkenden Führung ging es in das letzte Drittel.
Doch auch in diesem Abschnitt leisteten sich die Espenauer zu viele Fehler im Spielaufbau, zwei davon wurden eiskalt ausgenutzt und so stand es in der 50. Spielminute 4:5 für den SVE. Im Anschluss stabilisierte man sich wieder und ließ den Gegner nicht so einfach zu Torabschlüssen kommen. Als letztes Mittel versuchte Griedel, in den letzten 1,5 Minuten mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erzielen. Doch die stabile und konzentrierte Abwehrleistung der Rangers verhinderte dies und man brachte den Sieg über die Zeit.
In knapp zwei Wochen bestreiten die Rangers ihr vorletztes Saisonspiel auf dem Großfeld gegen Mainz II. Im Anschluss tritt die erste Mannschaft der Rheinland-Pfälzer gegen Frankfurt II an. Mit einem Sieg ist die Meisterschaft den Mainzern nicht mehr zu nehmen. Im Falle einer Niederlage käme es vermutlich zum großen Finale am letzten Spieltag zwischen Mainz und Espenau.
